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Miteinander lernen, aufeinander zugehen

FAQs

Auf dieser Seite geben wir Ihnen Antworten auf häufige Fragen. Falls Sie weitere Fragen haben, können Sie diese gerne per E-Mail an uns schicken.

Übersicht

Welchen Schulabschluss kann mein Kind an der Eichbottschule Gemeinschaftsschule machen?

Ihr Kind kann an der Eichbottschule folgende Schulabschlüsse machen:

  • Mittlere Reife (Realschulabschlussprüfung) nach Klasse 10
  • Hauptschulabschluss (Hauptschulabschlussprüfung) nach Klasse 9 oder 10

Welche Wege stehen nach dem Abschluss der Klasse 10 der Gemeinschaftsschule offen?

Nach dem Abschluss der Klasse 10 gibt es folgende Möglichkeiten:

  • Übergang in die gymnasiale Oberstufe eines allgemein bildenden Gymnasiums
  • Übergang an ein berufliches Gymnasium
  • Übergang in die berufliche Ausbildung und in das berufliche Schulsystem

Welche Klassen werden an der Eichbottschule Gemeinschaftsschule mit dem neuen Schuljahr Gemeinschaftsschulklassen?

Die Gemeinschaftsschule als völlig neue Schulform beginnt im Schuljahr 2014/15 mit der fünften Klasse. Die Grundschule ist Teil der Gemeinschaftsschule und bereitet die Schülerinnen und Schüler auf die Arbeitsweise in der Gemeinschaftsschule bereits jetzt bestens vor. Die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 und 6 arbeiten schon jetzt wie Gemeinschaftsschule.

Wodurch zeichnet sich der Unterricht an der Gemeinschaftsschule aus?

Durch eine optimale Verknüpfung von gemeinsamem Lernen und individuellem Lernen wird die Gemeinschaftsschule der Unterschiedlichkeit der Schüler gerecht. Die Schülerinnen und Schüler lernen miteinander und voneinander und entwickeln dadurch zusätzlich wichtige soziale Kompetenzen.

Wichtige Aspekte:

  • Lernen auf unterschiedlichen Niveaustufen;
  • individuelle Lernpläne und Lernzeitgestaltung für alle Schülerinnen und Schüler;
  • selbstverantwortliches individuelles und kooperatives Lernen;
  • Lehrerinnen und Lehrer arbeiten im Team;
  • individuelle Lernstands- und Leistungsrückmeldung über Lernzielkontrollen und Kompetenznachweise;
  • angemessene Forderung statt Unterforderung oder Überforderung
  • rhythmisierter, bewegter Schulalltag.

Arbeiten die Schülerinnen und Schüler dann nicht nur das Nötigste, wenn sie nach individuellen Lernplänen arbeiten dürfen und Aufgaben selbst raussuchen dürfen?

Die eigene Leistungsfähigkeit einschätzen zu können ist eine Fähigkeit, die mit den Schülern eingeübt werden muss. Unterstützt vom Lerncoach gelingt es den Schülern in fast allen Fällen sehr gut, sich Aufgaben zu suchen die fordernd sind. Schöpfen Schüler ihr Potential nicht aus, wird dies in den Coachinggesprächen - auch mit den Eltern - besprochen.

Warum sind alle Gemeinschaftsschulen verpflichtende Ganztagsschulen?

Lernen braucht Zeit. Eine Halbtagsschule verlegt die wichtige Lern- und Übungszeit auf den Nachmittag und in das Elternhaus. Dies widerspricht einem rhythmisierten Lerntag und sorgt dafür, dass Lernen mit vielfältigen Freizeitangeboten konkurriert. Ganztagsschulen tragen dazu bei, die Chancengerechtigkeit im Bildungssystem zu verbessern. Sie eröffnen vielfältige Möglichkeiten, auf die Interessen und Begabungen der Kinder und Jugendlichen individuell einzugehen. Viele Kinder erhalten in der Ganztagsschule mehr Anregungen und Unterstützung, die von den Eltern oft aus verschiedenen Gründen nicht gegeben werden kann. Damit fördern Ganztagsschulen auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Unsere Grundschule, die Teil der Gemeinschaftsschule ist, wird als Ganztagsschule mit offenem Angebot geführt. Eltern können ihre Kinder dazu anmelden.

Gibt es an der Gemeinschaftsschulen mehr Lehrerstunden?

Die Gemeinschaftsschulen erhalten zusätzliche Lehrerstunden für die individuelle Förderung und Differenzierung sowie für besondere pädagogische Aufgaben und auch für die Organisation der Ganztagsschule.

Gibt es an einer Gemeinschaftsschule Noten?

In der Gemeinschaftsschule gibt es anstelle eines Zeugnisses einen detaillierten Lernentwicklungsbericht. Dieser Bericht sagt mehr aus, als Noten. Auf Wunsch der Eltern kann der Bericht um Noten ergänzt werden. In den Abschlussklassen und bei Schulwechsel müssen Noten erteilt werden.

Kann man an der Gemeinschaftsschule eine Klasse wiederholen?

An der Gemeinschaftsschule gibt es kein „Sitzenbleiben“ im bisherigen Stil. Die Schüler arbeiten in ihrem Tempo, das in jedem Fach unterschiedlich sein kann. Es besteht aber auf Antrag der Eltern die Möglichkeit auf freiwillige Wiederholung einer Klassenstufe.

Wie werden Eltern eingebunden?

Die Gemeinschaftsschule geht mit den Eltern eine aktivere Erziehungspartnerschaft ein. In engem, regelmäßigem Kontakt verständigen sich Lehrkräfte und Eltern und Schüler über den Leistungsstand und treffen gemeinsam Absprachen über praktikable und sinnvolle Fördermaßnahmen sowohl in der Schule als auch im Elternhaus. Durch das Lerntagebuch können Eltern laufend die Entwicklung ihrer Kinder mitverfolgen.

Welche Lehrkräfte unterrichten an der Gemeinschaftsschule?

Da die Lernniveaus aller Schularten unterrichtet werden, unterrichten an der Gemeinschaftsschule auch Lehrkräfte aller Schularten, d. h. Werkrealschullehrkräfte, Realschullehrkräfte und Gymnasiallehrkräfte. Da hier besondere Fähigkeiten und besonders Engagement gefordert ist,  können Gemeinschaftsschulen diese Stellen ausschreiben und unter den Bewerbern die besten auswählen.

Nach welchen Bildungsplänen arbeitet die Gemeinschaftsschule?

Die Gemeinschaftsschulen arbeiten zunächst in der Jahrgangsstufe 5 nach dem Bildungsplan der Realschule. Die Standards der Werkrealschule und des Gymnasiums werden einbezogen. Ein neuer Bildungsplan wird derzeit erprobt. Er soll 2015 für alle Schularten neu eingeführt werden.

Wann beginnt die zweite Fremdsprache?

Die zweite Fremdsprache Französisch (4 Wochenstunden - wie im Gymnasium) kommt in Klasse 6 dazu. So besteht auch vollständige Übergangsmöglichkeit, falls der Wohnort gewechselt wird und der Wunsch besteht, in ein Gymnasium oder eine Realschule zu wechseln.

Bekommen die Schüler Probleme, wenn Familien umziehen?

Grundlage sind bundesweit gültige Bildungsstandards von Hauptschule, Realschule und Gymnasium. So können Eltern sicher sein, dass ihre Kinder bei einem Umzug innerhalb Baden-Württembergs oder Deutschlands in anderen Schulen Anschluss finden. Wenn am neuen Wohnort keine Gemeinschaftsschule in erreichbarer Nähe ist, können die Schüler in eine Realschule oder ein Gymnasium wechseln.